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Warum sollte ich philosophieren?

Von admin am 12. Dezember 2016

Meine These lautet: „Wir sind alle Philosophen.“

Ihr glaubt es nicht, aber ich werde es euch beweisen.

Ihr seit Menschen mit Bewusstsein und einem „Ich“. Alle Menschen sind einmalig, auch du. Warum bist du heute der, der du bist.

Wer prägt uns? Sind das unsere Eltern oder haben wir einen großen Teil selber dazu beigetragen?

Wo entsteht unser „ICH“ – im Kopf? Ist unser Geist dafür verantwortlich – oder sind es chemische und physikalische Prozesse in unserem Gehirn?

Wenn die Physik dafür verantwortlich ist – sind wir dann noch für unser Handeln verantwortlich?

Uns kennzeichnet nicht nur das wir denken können, sondern das wir endlich sind, d.h. irgendwann sterben werden.

Existieren wir nach dem Tod weiter?

Einige dieser Fragen haben euch bestimmt schon einmal beschäftigt, oder?

Am Ende möchte euch mit einem Gedicht beglücken, das lautet:

Ich bin und weiß nicht wer?

Ich komme, ich weiß nicht, wo her?

Ich gehe, ich weiß nicht wohin?

Mich wunder, dass ich glücklich bin.

Wenn ihr auf den Geschmack gekommen seit, besucht das „Philosophisch Radio“ (WDR5 Radio- jeden Freitag, um 20:05 Uhr – )

 

3 Antworten zu “Warum sollte ich philosophieren?”

  1. bubsel
    14. Dezember 2016

    Ich glaube, ein Teil davon ist richtig. Freilich bestimmt unser Geist einen Teil dessen, was wir sind. Aber das alleine ist es wohl auch nicht. Vielmehr glaube ich, dass auch das Umfeld, in dem wir aufwachsen vieles ausmacht…und das läuft fernab des Geistes. Das meiste läuft in unserem Unterbewußtsein ab, also ganz ohne unser aktives Zutun.
    Deswegen halte ich es für sinnvoll, von Zeit zu Zeit einmal eine Standortabfrage zu machen.
    Das hilt mit Sicherheit, sich einiges bewußt zu machen, das durch die Hektik des Alltags verloren gegangen ist.

  2. sonnenschein
    14. Dezember 2016

    Danke Barbara, für dein Kommentar! Was aber meinst du mit der Standortfrage. Sollten wir regelmäßig eine Rückschau betreiben und das Geschehende kritisch betrachten?

  3. bubsel
    15. Dezember 2016

    Hallo Gerd,
    ich denke, wir sollten uns immer einmal wieder fragen, wer WIR eigentlich sind. Was bin ich wirklich und was von dem, was ich bin, ist angenommen von den Medien, meiner Umwelt, etc. Ich bin der festen Überzeugung, dass das zuweilen gar nicht so einfach ist zu unterscheiden. Ein kurzes Beispiel: Ich hatte einmal im Betrieb Besuch von einem Freund bekommen, der mich nur aus dem privaten Umfeld kennt. Und diesem ist sofort aufgefallen, dass ich im geschäftlichen Kontext ganz anders bin als privat. Mir selbst war das aber gar nicht so bewusst. Ergo: Spiele ich nur eine Rolle, sobald ich durch das Hoftor gehe? Wäre ja nicht weiter schlimm, ist wahrscheinlich auch normal. Erschreckend fand ich nur, dass ich diese Verwandlung gar nicht bemerkt habe.
    Deswegen ist ein „Sich -Hinterfragen“ oder anders, eine Standortbestimmung, mit Sicherheit sinnvoll. Ich möchte doch authentisch sein, egal in welchem Zusammenhang!

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