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Anonymisierung und Darknet

Von jselzer am 3. Dezember 2017

Als das Internet konzipiert wurde, war es vor allem wichtig, dafür zu sorgen, dass Nachrichten ihr Ziel erreichten und eine Antwort bekommen können. Es war klein, und die Teilnehmer kannten einander. Der Gedanke, in einem so familiären Netz unerkannt bleiben zu wollen, erschien abwegig.

Heute bewegen sich mehrere Milliarden Menschen im Internet. Gleichzeitig wissen wir, dass Ermittlungsbehörden Datenströme im Netz erheben und Privatfirmen Nutzerprofile auswerten. Der Wunsch, sich unerkannt bewegen zu können, ist so verständlich wie schwer umsetzbar geworden. Einer der bekanntesten Ansätze ist das Tor-Netzwerk, das als Nebeneffekt nicht nur Anonymität bietet, sondern sich auch als wirksames Mittel gegen Internetzensur herausgestellt hat.

Weiterführende Informationen

  • Die Internet-Seite des Tor-Projekts
  • The Hidden Wiki – eine mögliche Einstiegsseite ins Tor-Netz
  • Die Internet-Seite des I2P-Projekts
  • GNU Net
  • Zero Net
  • Freenet (nicht mit dem Internetprovider verwechseln)
  • Retroshare
  • Panopticlick zum Testen des Anonymität eines Browsers
  • FAU-Studie zu Browser-Fingerprinting
  • TAILS – The Amnesic Incognito Live System
  • Begriffsklärung
  • Bonner Generalanzeiger über das Darknet
Kategorie: Allgemein

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